Konzept der Bildentstehungsprozesse

Ich verfolgte mit diesen vollkommen gegenstandslosen, oft mehrteiligen Bildern das Ziel, deren Entstehung in den Mittelpunkt zu rücken und für den Betrachter ohne die Hilfe Dritter rekonstruierbar zu machen. Daher ist auf den meisten Bildflächen Schrift vorhanden, welche die gestalterischen Abläufe und Entscheidungen dokumentiert. In manchen Arbeiten wurde dieses Verfahren durch direkt aufgebrachte Fotos der Entstehung, durch separate Dokumentationen (Fotos und Texte) oder durch die Malpalette als zusätzliche autonome Bildfläche unterstützt. Durch diese aufwändigen Dokumentationen war es mir möglich, systematisch mein Gedächtnis für Malprozesse auszubauen und zu sichern. So konnte ich aus dem Vorrat von vergangenen Entscheidungsprozessen neue Kombinationen bilden und zu neuen Bildlösungen kommen (Beispiel: "zweiteilige Kombination", 2004). Subjektive "Fehlentscheidungen" wurden seltener, die Kämpfe um die Kompositionen intensiver und ertragreicher.

Bildbeispiel "Entwicklung":


Dokumentation der Bildentstehung:
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ein Blatt der Dokumentation:

 

Arbeiten:

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