Das Konzept der Pizs Grondas / Le Grandi

Nach der Erfindung des Langseetals und der Märkischen Berge entsteht nun die dritte fiktive Gebirgslandschaft, das Massiv der Pizs Grondas/ Le Grandi, auf deutsch "die Großen (Berge)". Es spielt mit der Idee, dass im Herzen der Alpen, nahe des Gotthardtpasses, ein Bergmassiv existiert, das ein Gipfelpaar trägt, das höher als der Mont Blanc ist, vielen vielleicht schöner als das Matterhorn erscheint, mit höheren Flanken und Wänden als das Monte-Rosa-Massiv auftrumpft und das schwieriger zu besteigen ist als La Meije...ein Berg der Superlative. Hier kulminieren sämtliche alpine Mythen und Klischees. Östlich des Gotthardts, im italienisch-räthoromanisch-deutschen Sprachdreieck, am Ursprung des Rheins, der sich aus den mächtigen Gletschern speist, erhebt sich der Aare-Granit nochmals in ungeahnter Mächtigkeit und überschreitet dabei die magische 5000m-Linie in den Alpen...Traumberge für ambitionierte und erfahrene Alpinisten, Schauplatz alpiner Erfolge und Tragödien, ein Muss für Bergbegeisterte aus aller Welt....und damit auch ein ambivalenter Ort zwischen Wildnis und Massentourismus. Man darf gespannt sein, wie er sich entwickelt.

Wie immer entsteht zuerst eine Karte, diesmal als Überarbeitung der Schweizer Landkarten aus der Region im Maßstab 1:25000. Nach der ersten Entwurfsphase habe ich acht Entwürfe (September 2019) entwickelt, um mich zu vergewissern, dass meine Entwurfsideen funktionieren. Nachfolgend wird die Karte weiterentwickelt und weitere Entwürfe sowie erste Bilder (Gemälde) entstehen.